Die Unterwasserwelt der Dominikanischen Republik ist sehr artenreich und ein Highlight für viele Taucher. In diesem Artikel stellen wir Ihnen die schönsten Tauchreviere vor.

 

Die beste Zeit um in der Dominikanischen Republik zu tauchen

Um die Dominikanische Unterwasserwelt in vollen Zügen zu erkunden, empfehlt sich der Zeitraum von Dezember bis April. 

Dezember - April: 

  • kein Regen, Urlaubssaison (hoher Ansturm an Touristen)

Mai - November:                                                

  • Regenzeit, Hurrican Saison, dafür aber weniger Touristen  

 

Die Durchschnittstemperatur liegt bei 25°. Im Sommer ist es heiß und feucht, während die Wintermonate kühl und luftig sind. Auf der karibischen Seite der Insel beträgt die Wassertemperatur im Sommer in der Regel 28° und im Winter für gewöhnlich 24°.

 

Experten-Tipp

 

 

Beim Planen Ihres Urlaubs in der Dominikanischen Republik sollten Sie die Hurrikan Saison berücksichtigen. Diese beginnt in der Regel im Juni und endet im November. Von September bis Oktober ist die Wahrscheinlickeit am höchsten. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir diese zwei Monate zu meiden. 



 

Die beliebtesten Tauchspots in der Dominikanischen Republik

Die Unterwasserwelt der Dominikansichen Republik bietet unfassbar viel Abwechslung an. Von interessanten Wracks, bis zum Erkunden von Buckelwalen. Hier ist garantiert für jeden Taucher etwas dabei. 

 

Saona:

Die Insel Saona gehört zum Naturschutzgebiet Parque Nacional del Este. Saona ist die meistbesuchte Insel in der Dom. Republik. Rund um die Insel verteilt erwarten Sie zahlreiche Tauchspots und sogar einige deutschsprachige Tauchschulen. Dort haben Sie die Möglichkeit, sich eine Tauchausrüstung auszuleihen oder einen Tauchschein  zu machen. Um zur Insel zu gelangen, bieten verschiedene Anbieter Tagesausflüge an. 
Saona ist bekannt für seine artenreiche Korallenriffe und traumhaft schönen Stränden, wie zum Beispiel den Palmilla Beach.

 

Wracktauchen:

Die Dominikanische Republik bietet unzählige sehenswerte Wracks an. In der Nähe von Bayahibe liegt in einer Tiefe von 15 bis 44 Metern ein 73 Meter langer Stahl-Frachter. Das Saint George Wrack wurde am 17. Juni 1999 versenkt und wird seit dem als künstliches Riff verwendet. Künstliche Riffe werden unter anderem geschaffen, um das Freizeit-Tauchen zu verbessern und Lebensraum für Meeresorganismen zu schaffen. Über das Unterdeck ist es möglich, in das Wrack zu tauchen und durch die großen Frachträume, welche unter anderem Pumpen, Antriebe und Heizgeräte enthalten, zu schwimmen. Das Wrack wurde absichtlich zum Betauchen versenkt, weshalb Türen und Luken entfernt wurden. Somit stellt das Tauchen in diesem Wrack keine Gefahr da. 

Zurzeit ist die Atlantic Princess das neuste Wrack, welches Sie ebenfalls in Bayahibe erwartet. Hierbei handelt es sich um ein ehemaliges Passagierschiff, dass im Mai 2009 gesunken ist. Die maximale Tiefe beträgt nur 12 Meter. Im Inneren des Wracks sind viele Teile nicht fest befestigt und gefährlich für Taucher, weswegen das Hineinschwimmen keinesfalls zu empfehlen ist. Das Riff des Wracks ist dafür umso interessanter. Sie werden auf viele verschiedene Fische, Seepferdchen und andere aussergewöhnliche Meerestiere stoßen.

 

Insel Catalina:

Die Insel Catalina ist ein Naturdenkmal und gehört zum Parque Nacional del Este. Catalina ist zwei Kilometer südlich der Küstenstadt Romana entfernt und daher auch ohne Tauchschule oder Organisationen eigenständig zu erreichen. Schnorchler können sich ebenfalls an der Insel erfreuen, da diese für ihre hervorragenden Sichtbedingungen unter Wasser bekannt ist. 

Sie umfasst zwei äußerst beliebte Tauchplätze. Die Korallenriffe namens Catalina Wand und das Aquarium. Die Catalina Wand ist eine von Korallen bewachsene 30 Meter lange Steilwand. Taucher stoßen hier auf artenreiche Korallen und faszinierende Meerestiere. Der zweite beliebte Tauchplatz wird bei Einheimischen und Touristen “das Aquarium” genannt. Direkt vom Strand aus erwartet Sie ein Korallenriff mit einer Wassertiefe von nur 12 Metern. Ideal für Tauchanfänger. Das Aquarium bietet unzählige Fischarten und eine bunte Unterwasserwelt, welche besonders bei Unterwasserfotografen sehr beliebt ist.

 

Silver Bank:

Die Silver Bank ist ein Walschutzgebiet im Nordatlantik, ca. 100 Kilometer nördlich der Dominikanischen Republik. Bekannt ist die Silver Bank für ihre Riffplatten, welche sich über 200 km² ausdehnen. Aufgrund der Untiefen ist der Schiffsverkehr sehr eingeschränkt, wodurch sich dieses Areal ideal als natürliches Schutzgebiet für Wale herausstellt. Seit 1998 haben nur drei Schiffe die Genehmigung in diesem Gebiet zu fahren.

Bei jeder Bootstour ist ein Biologe dabei, welcher beim Besichtigen der Buckelwale entscheidet, ob Touristen ins Wasser dürfen oder nicht. Diese Entscheidung ist unter anderem von den unterschiedlichen Verhaltensmustern der Tiere abhängig. Für gewöhnlich haben Touristen die Chance, bei respektvollem Verhalten mehrere Stunden mit den den Walen im Wasser zu verbringen. Meistens sind es sogar die Babys, die neugierig auf die Urlauber zugehen und mit ihnen schwimmen.

In der Regel werden die Schnorcheltouren mit den Buckelwalen von der Organisation "Conscious Breath Adventures" geleitet. In den einwöchigen Touren werden knapp 4 ½ Tage vor Ort verbracht und zusätzlich bis zu 9 Ausflüge zu den Buckelwalen angeboten. Anzumerken ist, dass die Ausfahrten für gewöhnlich 3 bis 4 Stunden lang dauern, daher ist diese Exkursion nicht für seekranke Urlauber geeignet. 

 

Experten-Tipp

  

Sollten Sie eine Schnorcheltour mit den Buckelwalen anstreben, empfehlen wir, diese im Zeitraum von Januar bis April zu buchen. In dieser Zeitspanne treffen sich jedes Jahr geschätzt 5000 Buckelwale, um sich zu paaren und ihre Jungen auf die Welt zu bringen.

Weitere Informationen finden Sie hier: 
https://consciousbreathadventures.com/