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Schnorcheln - Der große Ratgeber

        Der große Schnorchelratgeber

 

Inhaltsverzeichnis 

Was ist Schnorcheln?
Schnorchelausrüstung (ABC-Ausrüstung)
Aufbau eines Schnorchels
Schnorcheln mit Kindern
Schnorchelausrüstung für Kinder
Schnorchelarten
Schnorchelausrüstung reinigen
Aufbewahrung und Transport der ABC-Ausrüstung
Schnorcheln lernen
Schnorcheltipps für Anfänger
Schnorchel ausblasen
Schnorcheln vs Tauchen 

 

Was ist Schnorcheln?

Schnorcheln beschreibt das Schwimmen und Tauchen ohne Atemgerät unter Anwendung eines Schnorchels. Zur Beobachtung der Unterwasserwelt als auch bei der Wasserrettung wird das Schnorcheln eingesetzt.

 

Schnorchelausrüstung

Anders als beim Tauchen benötigen Sie zum Schnorcheln nur eine kleine Grundausrüstung, auch ABC-Ausrüstung genannt. Dazu gehört zum einem eine Tauchmaske. Schwimmbrillen funktionieren nicht beim Schnorcheln, da der nötige Druckausgleich, welcher durch den steigenden Wasserdruck bei zunehmender Tiefe erforderlich ist, nicht möglich ist. Wir bieten Ihnen an, Tauchmasken optisch verglasen zu lassen, sodass Sie als Brillenträger die Unterwasserwelt in vollen Zügen genießen können. Hierbei sollten Sie in jedem Fall Gläser vom Optiker in Anspruch nehmen, da eine Hornhautverkrümmung oder Winkelfehlsichtigkeit ebenfalls berücksichtigt werden. Diese Werte sind maßgeblich entscheidend für eine perfekte Sicht. Selbstverständlich sind alle Tauchmasken in unseren Schnorchelsets verglasbar.

Bei den Gläsern können Sie sich für unterschiedliche Varianten entscheiden, wodurch sich Ihre Sicht ändern kann. Zum Beispiel gibt es Gläser:

●  mit und ohne UV-Schutz,

  verspiegelt oder nicht verspiegelt,

  mit oder ohne Sehstärke 

 

Um beim Liegen auf der Wasseroberfläche problemlos zu atmen, wird ein Schnorchel benötigt. Schnorchel sollten nicht länger als 35 Zentimeter sein, da es sonst zur sogenannten Pendelatmung kommen kann. Hierbei besteht die Gefahr, dass die bereits ausgeatmete Luft wieder eingeatmet wird. Ergänzt wird das Schnorchelset mit Flossen, welche nicht zwangsläufig gebraucht werden. Diese eignen sich aber besonders gut, um den Schnorchler aufgrund seines begrenzten Luftvorrats in der Lunge zu entlasten.

 

 

Aufbau eines Schnorchels 

Spritzwasserschutz:
Damit Sie trotz hohem Wellengang einwandfrei schnorcheln können, ist an hochwertigen Schnorcheln ein Spritzwasserschutz vorhanden, welcher das Eindringen von Wasser erschwert.

Maskenhalter:
Der verstellbare Maskenhalter dient zur Fixierung des Schnorchels an der Maske.

Flexibles Rohr:
Ein flexibler Faltenschlauch am unteren Ende des Rohrs macht es möglich, aus jedem Winkel durch den Schnorchel zu atmen. Zudem passt sich der Schnorchel aufgrund seines flexiblen Rohrs im Mund- und Kieferbereich optimal an ihre Kopfform an.

Mundstück:
Das Mundstück eines Schnorchels sollte im besten Fall gemütlich im Mund liegen. Für ein angenehmes Tragegefühl empfehlen wir Mundstücke aus 100%igem Silikon.

Ausblasventil:
Unterhalb des Mundstücks befindet sich ein Ventil, das Wasser sammelt, welches zuvor in den Schnorchel hineingelaufen ist. Da das Ventil tiefer positioniert ist, als Ihr Mund, verhindert es, dass Wasser in Ihren Mund läuft. Ein Großteil des Wassers läuft bereits durch das Ventil ab, sodass Sie das restliche Wasser ganz leicht oben aus dem Schnorchel ausblasen können. Das Ausblasventil unterstützt den Schnorchler zum Teil auch beim Auftauchen.  

 

Schnorcheln mit Kindern

Grundsätzlich gibt es für das Schnorcheln keine Altersbegrenzung, sodass Kinder mit dem Schnorcheln beginnen können, sobald sie sich gerne und sicher im Wasser bewegen. Vor dem Schnorchelgang sollten sich Kinder im Wasser wohlfühlen und sich mit der Umwelt vertraut machen. Zudem sollten sich Kinder über die Schnorchelausrüstung bewusst sein und durch den Schnorchel richtig atmen können. Schon im frühen Alter ist es wichtig, Kindern klar zu machen, dass Tiere im Wasser nicht angefasst beziehungsweise gefangen werden sollten.

Sollte Ihr Kind eine Sehschwäche vorweisen, ist es keinesfalls daran gehindert die Unterwasserwelt in vollen Zügen zu erkunden. Bei uns sind Tauchmasken mit optischen Gläsern im Schnorchelset als auch einzeln erhältlich.

Um zu schnorcheln, muss Ihr Kind nicht zwangsläufig einwandfrei schwimmen können. Viele Eltern nutzen das Schnorcheln, um Kindern das Schwimmen nahezubringen. Mit einer Schnorchelausrüstung passend für Kinder sowie Schwimmflügeln oder einer Schnorchelweste ist ihr Kind in jedem Fall gut ausgestattet. Schwimmflügel sind äußerst empfehlenswert, da das Kind mit ihnen über die Wasseroberfläche gleitet und ein Gefühl für die Bewegungsabläufe im Wasser entwickeln kann.

Die wichtigsten Sicherheitstipps beim Schnorcheln mit Kindern:

● Kinder sollten sich nie alleine und unbeaufsichtigt im Wasser aufhalten.

 Achten Sie als Elternteil vor jedem Schnorchelgang auf mögliche Strömungen oder andere Auffälligkeiten.

 Kinderkörper kühlen wesentlich schneller als der Körper von Erwachsenen. Achten Sie daher immer darauf, dass Ihr Kind sich nicht zu lange im Wasser aufhält. Bei Anzeichen, wie zum Beispiel einer blau gefärbten Lippe oder Zittern, sollten Sie Ihr Kind sofort aus dem Wasser holen.

 Auf Sonnenschutz darf besonders während des Schnorchelns nicht verzichtet werden. Daher ist das Tragen von Neoprenanzügen oder von UV- Schutz Kleidung sehr empfehlenswert.

 

Schnorchelausrüstung für Kinder

Grundsätzlich sollte das Glas der Tauchmaske immer aus Temperglas bestehen. Im Falle einer Sehschwäche ist es äußerst ratsam, auf verglasbare Tauchmasken umzusteigen. Denn die Sicherheit des Kindes sollte in jedem Fall gewährleistet werden.

Kindgerechte Schnorchel sollten über kleinere Mundstücke als Schnorchel für Erwachsene verfügen. In der Regel sind Flossen ab Schuhgröße 27 erhältlich. Hierbei sollten sich Eltern für Flossen mit weichen Flossenblättern und geschlossenen Fußteilen entscheiden. Beim Tragen von weichen Flossenblättern müssen Kinder weniger Kraft aufwenden, um sich im Wasser zu bewegen. Geschlossene Fußteile sind besonders ideal, da diese einen sicheren Halt bieten, die Gelenke schonen und die Fersen vor Verletzungen schützen.

Für Kinder sind Schnorchelwesten ideal. Diese können unter anderem angelegt werden, um beim Schnorcheln mehr Sicherheit zu haben. Gewöhnliche Schnorchelwesten können ganz leicht aufgeblasen werden. Schnorchelwesten halten Kinder problemlos auf der Wasseroberfläche. Sollten Sie die Weste nur mit etwas Luft füllen, verleiht Sie Ihnen nur begrenzt Auftrieb, sodass Sie während des Schnorchels Ihre Beine nicht allzu sehr belasten müssen.

Experten-Tipp 

 

Für Kinder empfehlen wir beim Kauf von einer Tauchmaske und einem Schnorchel auf kräftige Signalfarben zu setzen. Zudem können Eltern dank der farbigen Schnorchel Ihre Kinder vom Weiten besser erkennen. Außerdem treffen bunte und leuchtende Farben meist den Geschmack von Kindern.  

 

 

 

Schnorchelarten

Klassischer Schnorchel: 

Hierbei handelt es sich um ein einfaches, steifes Plastikrohr, welches mit einem Mundstück versehen ist.

Pro 
● Sehr preisgünstig / in Discountern erhältlich

Contra 
● Unflexibel und wasserdurchlässig
● Mit einem klassischen Schnorchel können Sie nur an der Wasseroberfläche schnorcheln
● Beim Wellengang und beim Tauchen läuft das steife Rohr sofort mit Wasser voll
● Schnorchler müssen bei der Benutzung dieses Schnorchels besonders viel Kraft aufwenden, um das mit Wasser gefüllte Schnorchel auszublasen. Daher nicht für Kinder und Anfänger geeignet

 

Flexibler Schnorchel mit Ausblasventil:

Dieses Schnorchelmodell ist mit einem flexiblen Faltenrohr versehen, welches mit einem Ausblasventil unter dem Silikon-Mundstück ausgestattet ist. Das Ausblasventil sammelt eingelaufenes Wasser, wodurch es nicht direkt in den Mund gelangen kann.

Pro 
● Dank des flexiblen Rohrs, kann das Mundstück ideal ausgerichtet werden
● Selbst beim Auftauchen kann der Großteil des eingelaufenen Wassers ablaufen. Aufgrund dessen muss der Schnorchler nur wenig Kraft anwenden, um das Restwasser aus dem Rohr zu blasen

Contra 
● Beim kurzen Abtauchen gelangt dennoch Wasser in den Schnorchel

 

 

Schnorchel mit Spritzwasserschutz:

Dieses Schnorchelmodell verfügt über einen Spritzwasserschutz am Ende des Rohrs, um zu verhindern, dass Spitzwasser in das Rohr eindringt.

Alpha Ultra Dry Spritzwasserschutz

Pro 
● Schnorchelarten mit Spritzwasserschutz sind bei hohem Wellengang und in unruhigen Gewässern ideal 
Schnorchel mit Spritzwasserschutz sind in der Regel ebenfalls mit einem Ausblasventil ausgestattet 

Contra 
● Beim Tragen dieses Schnorchels wird das Einlaufen von Wasser nicht verhindert. Beim Abtauchen wird sich das Rohr langsam mit Wasser füllen

 

 

Trockenschnorchel: 

Sowohl beim Tauchen als auch bei Spritzwasser füllt sich das Innenrohr eines Trockenschnorchels nicht mit Wasser. Ein spezielles Ventil am oberen Ende des Schnorchels schließt sich sobald Wasser in den Schnorchel laufen will.

     Cressi Alpha Ultra Dry                   

 

Pro 

● Das Plastikrohr ist mit einem Ventil ausgestattet, welches das Einlaufen von Wasser verhindert
● Beim Tragen von Trockenschnorcheln muss die Schnorchel-Ausblasmethode selten angewandt werden

 

 

 

Schnorchelausrüstung reinigen

Bevor Sie Ihr Schnorchel-Equipment zum ersten Mal benutzen, empfehlen wir, es gründlich zu reinigen. Dies gilt insbesondere für Ihre Tauchmaske, die Ihnen die Sicht unter Wasser ermöglicht und somit zum wichtigsten Bestandteil Ihrer Ausrüstung gehört. Eine nicht gereinigte Taucherbrille beschlägt schneller, was Sie wiederum zu störenden Pausen während des Schnorchelgangs zwingt.

Grundsätzlich sollten Sie nach jedem Schnorchelgang Ihre Ausrüstung reinigen. Hierzu spülen Sie Ihre Taucherbrille, Schnorchel sowie Flossen nach der Benutzung gründlich mit Süßwasser ab, um Salzwasserrückstände zu entfernen. Salzwasser greift oftmals die Gummidichtungen der Ausrüstung an, was im schlimmsten Fall zu Löchern führen kann. Verzichten Sie auf alkoholartige oder scharfe Reinigungsmittel, da diese die Silikonbestandteile porös und rissig machen.   

 

Aufbewahrung und Transport der ABC-Ausrüstung

Nach der Reinigung sollten Sie Ihre Ausrüstung nicht direkt verstauen, sondern erst gründlich an der Luft trocknen lassen. Dabei sollte das Eqiupment nicht im direktem Sonnenlicht liegen, da UV-Strahlen das Silikon schnell spröde und brüchig machen.

Nachdem die Ausrüstung komplett getrocknet ist, sollte diese an einem trockenen Ort und bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Die Tauchmaske sollten Sie bestenfalls in einer geeigneten Aufbewahrungsbox transportiert werden. Achten Sie bei den Schwimmflossen darauf, dass das Flossenblatt nicht ein- beziehungsweise abgeknickt wird. Vermeiden Sie das Eindrücken des Schnorchelrohrs, da dies zu Beschädigungen führen kann. Wir empfehlen daher, Schnorchel und
Schwimmflossen im Reisegepäck und nicht im Handgepäck zu verstauen.

 

Schnorcheln lernen

1. Sowohl beim Schwimmen als auch beim Schnorcheln empfehlen wir, langsam ins Wasser zu steigen, damit der Körper sich an die Wassertemperatur gewöhnen kann. Währenddessen wird die Tauchmaske aufgezogen und der Schnorchel in den Mund genommen. Wichtig dabei ist, dass die Lippen das Mundstück genaustens umschließen. 

2. Nun ist es Zeit, sich auf die Wasseroberfläche zu legen. Das ruhige und gleichmäßige Atmen ist hierbei besonders wichtig. 

3. Die richtige Körperhaltung auf dem Wasser ist das A und O. Um vorwärts zu kommen wird zunächst langsam mit den Füßen gepaddelt. Wir empfehlen die Arme seitlich des Körpers zu halten. Mit dieser Körperhaltung verringern Sie den Widerstand des Wassers und können sich ohne große Anstrengungen fortbewegen. Sollte etwas Wasser in den Schnorchel gelangen, genügt für gewöhnlich das kräftige ein- bis zweimalige Auspusten.  

 

Schnorcheltipps für Anfänger 

Atemtechnik üben
Das Atmen durch einen Schnorchel für ist für die meisten Anfänger sehr ungewöhnlich. Viele Schnorchel-Einsteiger neigen dazu viel zu schnell zu atmen. Daher empfehlen wir, die Maske zunächst an Land aufzusetzen und für einige Minuten durch den Schnorchel zu atmen. So können Sie sich schon mal an das Atmen durch einen Schnorchel gewöhnen und sich die richtige Technik aneignen. Einige Anfänger bevorzugen es auch, erst in einem Pool oder in sehr flachem Wasser mit einem Schnorchel unterzutauchen.

Viel Wasser trinken
Besonders bei längeren Schnorchel-Gängen empfehlen wir, vor und nach dem Schnorchelgang viel Wasser zu trinken, denn im Salzwasser dehydriert der Körper verhältnismäßig schnell.  

UV-Schutz
Da Ihr Rücken, Po und die Rückseite der Beine beim Schnorcheln komplett der Sonne ausgeliefert sind, ist der UV-Schutz äußerst wichtig. Einiger Schnorchler bevorzugen das Tragen von Neoprenanzügen, wie zum Beispiel einem Shorty, bei dem die Arme und Beine komplett frei sind. Wir empfehlen auch das Tragen von einem Shirt mit UV-Schutz oder einem gewöhnlichen Baumwoll-Shirt. Für helle Hauttypen ist es auch ratsam, eine Shorts zu tragen. Im besten Fall sollte keine Sonnencreme verwendet werden, da übermäßig viel Sonnencreme empfindliche Korallen schädigen kann und für gewöhnlich nicht lange im Wasser hält.

Genau über die Schnorchelspots informieren
Bevor Sie vorhaben, an einem bestimmten Ort zu schnorcheln und die Unterwasserwelt zu entdecken, empfehlen wir, sich bei Einheimischen oder anderen Schnorchlern über die Bedingungen unter Wasser zu erkunden. Informieren Sie sich über die Sicht unter Wasser, mögliche Strömungen und eventuell auffällige Tiere.

Rücksicht auf Tiere und Natur nehmen
Versuchen Sie während des Schnorchelgangs nicht mit Absicht alles unter Wasser anzufassen, denn damit stören Sie in den meisten Fällen die Tiere. Zudem sind Korallen äußerst empfindlich und unter Wasser befinden sich auch einige giftige Meerestiere. Wir empfehlen, nur bei Flut in sehr flachen Gewässern zu schnorcheln, da es sonst zu körperlichen Verletzungen wie Schürfwunden kommen kann.  

 

Schnorchel ausblasen – Die besten Tipps und Tricks

Einfache Schnorchel laufen in der Regel schnell mit Wasser voll. Oftmals reicht schon eine einzelne höhere Welle, die zum Beispiel von einem vorbeifahrenden Boot verursacht wird. Selbst wenn Sie ein wenig zu tief im Wasser liegen und das Schnorchelrohr dadurch nicht vollständig aus dem Wasser ragt, ist das Einlaufen von Wsser leider unvermeidlich. Moderne Schnorchelmodelle, wie Ventil- oder Trockenschnorchel, sind mit einem speziellen Verschlusssystem und/oder mit einem Spritzwasserschutz ausgestattet, damit während des Schnorchelgangs kein Wasser in den Schnorchel eindringt.

Unabhängig vom Schnorchel-Modell ist es äußerst wichtig, die richtige Ausblastechnik zu beherrschen. Sobald der Schnorchel mit Wasser vollläuft, ist dies für einen kurzen Moment zwar ärgerlich, sollte Sie aber keinesfalls daran hindern Ihren Schnorchelgang weiterzuführen. Die richtige Ausblastechnik macht es möglich, nicht extra auftauchen zu müssen und das Wasser manuell aus dem Schnorchel zu entfernen. Sie selbst können ganz einfach im Handumdrehen das störende Wasser aus dem Schnorchel ausblasen. Hierfür ist ein Ausblasventil ideal, aber nicht unbedingt nötig. Mit ein wenig Übung gelingt das Ausblasen beim Schnorcheln, auch wenn Sie über einen Schnorchel ohne entsprechende Ausstattung verfügen.

Damit die einfache Ausblastechnik funktionieren soll, wird vorausgesetzt, dass Sie genügend Restluft in Reserve haben, um das angesammelte Wasser mit einem kräftigen Luftstoß aus dem Schnorchel auszublasen.

1. Zu Beginn sollte sich das obere Ende des Schnorchelrohrs über Wasser befinden.

2. Nun legen Sie den Kopf leicht in den Nacken. Somit befindet sich der Schnorchel in einer optimalen Position, in der es leichter ist, das Wasser austreten zu lassen. Durch die Kopfhaltung läuft gleichzeitig ein Teil des überschüssigen Wassers von selbst heraus.

3. Jetzt ist es an der Zeit, kurz und kräftig in das Mundstück des Schnorchels zu blasen. Durch den plötzlichen Luftstoß wird das restliche Wasser durch das Ausblasventil herausgepresst.

 

Experten-Tipp 

 

Bedenken Sie, dass Sie zwar nach dem Ausblasen vom Wasser befreit sind, aber es dennoch in einigen Fällen ein kleiner Rest im Schnorchel zurückbleiben kann. Daher empfehlen wir bei den ersten Atemzügen nach dem erfolgreichen Ausblasen vorsichtig einzuatmen, um gegebenenfalls kein Wasser einzuatmen. Sollte sich dennoch weiterhin Wasser in Ihrem Schnorchel befinden, müssen Sie die Ausblas-Technik wiederholen.

 

 

 

Schnorcheln und Tauchen im Vergleich

Sowohl das Schnorcheln als auch das Tauchen gehören zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten im Wasser. Beides bietet ein tolles Urlaubsabenteuer und garantiert atemberaubende Momente unter Wasser. Obwohl das Schnorcheln und das Tauchen Gemeinsamkeiten aufweisen, gibt es dennoch einige große Unterschiede.

Voraussetzungen für den ersten Schnorchel-/Tauchgang:
Das Schnorcheln wird oftmals als einfach erlernbar eingestuft. Dennoch haben Sie die Möglichkeit, sich für freiwillige Schnorchelkurse anzumelden. Im Gegensatz zum Tauchen sind für einen Schnorchelausflug aber keine Lizenzen erforderlich.

Beim Tauchen ist eine entsprechende Ausbildung unerlässlich. Um im offenen Meer Tauchen zu dürfen, wird mindestens der Tauchschein “Supervised Diver” vorausgesetzt. Mit diesem dürfen Tauchanfänger in Begleitung eines Tauchlehrers Ihre ersten Erfahrungen unter Wasser sammeln. In der Theorie werden Sie über die Tauchausrüstung, Sicherheitsregeln und mehr aufgeklärt. Darauf aufbauend können später verschiedene weitere Tauchscheine erreicht werden.

Anforderungen beim Schnorcheln und Tauchen: 
Für einen Schnorchelgang sollten Sie auf jeden Fall sicher schwimmen können. Im Gegensatz zum Schnorcheln ist beim Tauchen abgesehen vom Tauchschein das Bestätigen der Tauchtauglichkeit beim Arzt unumgänglich. 

Nicht jeder Mensch ist zum Tauchen geeignet. Bei Erkrankungen wie Epilepsie oder Asthma muss man auf das Tauchen verzichten. Auch die hohen Belastungen durch Wasserdruck sind nicht jedermanns Sache. Sowohl Schnorchel- als auch Tauchgänge sollten möglichst nicht alleine unternommen werden. Es empfiehlt sich, immer einen Buddy dabeizuhaben, um im Notfall Hilfe leisten zu können.

Schnorcheln und Tauchen im Kostenvergleich:
Da beim Schnorcheln keine Lizenzen benötigt werden, wird schon eine Menge an Geld gespart. Die Schnorchelausrüstung ist sehr überschaubar und für kleines Geld erhältlich. In den meisten Fällen genügen eine Tauchmaske, ein Schnorchel und Flossen.

Gerätetaucher erwarten deutlich höhere Kosten. Allein die Kurse und Lizenzen bewegen sich im dreistelligen Bereich. Um als professioneller Taucher unabhängig unterwegs zu sein, wird eine eigene Tauchausrüstung benötigt.

Eine Schnorchelausrüstung passt problemlos in jeden Koffer. Somit fallen für den Transport im Flugzeug keine Extrakosten an. Bei einer richtigen Tauchausrüstung sollten Sie mit erheblich höheren Kosten rechnen. Diese nimmt oftmals viel Platz ein, weshalb sie beim Reisen oft als Extragepäck aufgegeben werden muss. Allerdings kann die Tauchausrüstung auch vor Ort ausgeliehen werden.

Ängste beim Schnorcheln und Tauchen:
Das Schnorcheln in Küstennähe bereitet den wenigsten Angst. Doch beim wassergefüllten Schnorchel verspüren viele Anfänger Panik. Damit es nicht so weit kommt, sollte die Technik des Schnorchelausblasens gut geübt werden.

Selbstverständlich können Sie auf offener See schnorcheln, doch dies bringt gerade für Anfänger oft ein Gefühl von Unsicherheit, da sie nicht mehr auf dem Boden stehen können und nicht sofort ans Ufer gelangen.

Da Tauchausflüge meist auf offener See stattfinden, kann dies bei dem ein oder anderen große Ängste hervorrufen. Für viele Menschen ist das Treiben im offenen Wasser eher befremdlich. Sie fürchten sich vor unbekannten Meerestieren und der enormen Tiefe.