Für viele Taucher ist die Unterwasserkamera ein unverzichtbarer Begleiter beim Tauchen oder Schnorcheln. Sie haben die Chance, Ihre Unterwasser-Erlebnisse für immer festzuhalten und abrufbar Familien und Freunden zu zeigen.

 

Weshalb Sie in eine Taucherbrille mit Kamera investieren sollten

Seit einigen Jahren bieten Hersteller Taucherbrillen mit einer integrierten Kamera an. Diese sind besonders für Tauchanfänger äußerst vorteilhaft, da sie die Hände frei haben und sich voll und ganz auf das Tauchen konzentrieren können. Besonders die hochwertige Qualität von Tauchmasken mit eingebauter Kamera überzeugt viele Taucher. Sie benötigen kein aufwendiges Equipment mehr, um eindrucksvolle Fotos unter dem Wasser zu machen. 

 

Was Sie beim Kauf beachten sollten

Um zunächst einmal tolle Momentaufnahmen zu schießen, ist die eigene Sicht entscheidend. Im Falle einer Sehschwäche, empfehlen wir Ihnen, sich eine Tauchmaske mit Sehstärke zuzulegen. 

Ganz unabhängig davon, ob Sie sich für eine integrierte Kamera interessieren oder für eine einzelne Unterwasserkamera, gibt es viele Dinge, die beim Kauf beachtet werden sollten. Die Kamera sollte bis zu der gewünschten Tiefe wasserdicht sein, damit diese der Tiefe und dem dazugehörigen Wasserdruck standhält. Schon nach wenigen Metern in den Tiefen des Meeres verschlechtern sich die Lichtverhältnisse. Daher ist ein gutes Objektiv mit einem optischen Bildstabilisator, der die Lichtverhältnisse und Bewegungen der Unterwasserkamera ausgleicht, von Vorteil. Im besten Fall sollten Sie auf Billigware verzichten, da in der Regel günstigere Tauchbrillen öfters beschlagen und nicht zu 100% dicht sind.

 

Verschiedene Ausführungen von Unterwasserkameras

Mittlerweile gibt es auf dem Markt eine sehr große Auswahl an Unterwasserkameras. Diese unterscheiden sich unter anderem von ihrer Größe, ihrer Wasserdichte und ihrem Preis. 

 

Lumix-Baureihe von Panasonic:

Besonders bekannt ist die Panasonic LUMIX DMC-FT30EG-A Outdoor Kamera, die ihrer Größe nach einer gewöhnlichen Digitalkamera entspricht. Sie ist wasserdicht, stoßgeschützt und kältetauglich. Daher können Sie mit dieser Kamera auch außerhalb des Wassers fotografieren. Anzumerken ist, dass die Panasonic Lumix DMC-FT30-EG-A nur bis zu einer Tiefe von 8 Metern geeignet ist.

 

GoPro:

Um einiges handlicher ist die GoPro, welche es in verschiedenen Ausführungen zu kaufen gibt. Einige Modelle, wie zum Beispiel die “GoPro Fusion” können nur bei einer Tiefe von bis zu 5 Metern genutzt werden.

Anders als die HERO Reihe von GoPro, sind diese ohne Gehäuse bis zu 10 Metern Tiefe wasserdicht. Bei den Modellen HERO (2018), HERO6 und HERO5 können Sie mit dem Super Suit Gehäuse bis zu 60 Meter tief tauchen. Um die GoPro anzubringen, gibt es viele verschiedene Tauchmasken, die über eine vorgesehene Halterung verfügen. Wenn Sie aber Ihre Tauchmaske nicht gegen eine neue mit vorhergesehener Haltung austauschen wollen, werden verschiedene Kamerahalterungen angeboten, welche ganz leicht an jede Tauchmaske anzubringen sind.

 

Liquid Image Scuba:

Selbstverständlich gibt es auch Tauchmasken, bei denen die Kamera schon vom Hersteller eingebaut ist, wie zum Beispiel bei der Liquid Image Scuba. Diese verfügt über ein integriertes Weitwinkelobjektiv, welches für ein Sichtfeld von 135 Grad ausreicht. Sie unterstützt Foto-Auflösungen bis zu 12 Megapixel. Zudem ist ein integriertes Mikrofon enthalten. Die Laufzeit beträgt ca. 1,5 Stunden. In der Tauchmaske ist eine eingebaute SD-Karte, welche am PC oder am Smartphone zur Vorschau der Bilder eingesetzt werden kann.

 

Vor- und Nachteile einer Tauchmaske mit integrierter Kamera

Pro 
● es wird kein Handgriff/Stativ benötigt
● qualititavie Auflösung der Kamera sorgrt für atemberaubende reale Unterwasser-Videos
● eingebaute SD-Karte

Contra 
keine Nahaufnahmen möglich, da während des Tauchgangs die Einstellungen nicht geändert werden können 
● Motiv kann nicht live mitverfolgt werden

 

Hilfreiche Tipps rund um das Thema Unterwasserfotografie finden Sie in dem Artikel Unterwasserfotografie-So klappt's!.